Der Januar im OUTDOOR COLLEGE

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Der Januar im OUTDOOR COLLEGE

3. Februar 2019 Allgemein 0

Endlich ist er da …. der Schnee

Kaum ist die Silvesterparty mit den ehemaligen OClern vorbei, starten wir im Eiltempo in den vorletzten Monat. Es steht wieder eine Hüttenwoche an. In Adneram soll der Fokus klar auf dem Spaß im Schnee liegen. Mit einem Anhänger voller Schneeschuhe, Langlaufskier, Pulkas und  Poporutscher ging es los. Und pünktlich zur Abfahrt schneite es auch, so dass wir dort oben wirklich traumhafte Bedingungen hatten und das Draußensein in vollen Zügen genießen konnten. Ein jeder konnte erste Erfahrungen mit Schneeschuhen und Pulka sammeln, die Langlauffähigkeiten vertiefen oder einfach nur um die Wette mit den Poporutschern den Berg hinunterflitzen. 

Wieder im OC merkte man auch in der Schule, dass sich die Zeit dem Ende nähert, in allen Fächern wurden Tests geschrieben und die Lehrer arbeiteten an den LEGs. Daneben wurde in der Outdoortime fleißig weiter an den Langlauffähigkeiten gefeilt und kaum eine Loipe in der näheren Umgebung war vor uns sicher, egal ob in Kvaeven oder Tjorholm überall sah man die roten und grauen OC Menschen mit ihren Skiern mehr oder weniger gekonnt die Hügel hinauf und hinunterfahren (manchmal auch purzeln, aber das wird immer seltener). 

Daneben lag der Fokus nun auch auf der Huskyfarm auf dem Schnee und dem damit einhergehenden Schlittenfahren. Das Einladen der Hunde in den Anhänger wurde genauso geübt, wie das schnelle Anschirren und Schlitten klar machen. Daneben gab es Schneballschlachten, Mutige ließen sich auf Langlaufskiern von den Huskys ziehen oder schlitterten einfach über das Eis. 

Inzwischen waren fast alle Schüler zwei Tage auf Huskyschlittentour und alle sind sich einig, dass dies eines der beeindruckendsten OC Erlebnisse ist (und davon gab es in der ganzen Zeit ja nicht wenige), trotz Stürzen und anstrengendem bergauf Laufen, um die Hunde mit dem Schlitten zu unterstützen, machte es allen einfach unheimlich Spaß. 

Ganz unauffällig gingen dagegen die letzten Unterrichtsstunden von statten, sie waren einfach vorbei und in der Schule bestand in der flexiblen Lernzeit nun die Möglichkeit den Stoff der Heimatschulen zu vertiefen.  Mancher Schüler begann nun doch sich ernsthaft mit den geschickten Materialien auseinander zu setzen und nutzte die Chance Lehrer oder Mitschüler bei Verständnisproblemen zu fragen und einige stellten einfach fest „dass das zuhause kein Problem wird“. 

In der letzten Januarwoche stand die zweitägige Bergentour auf dem Programm. Jeweils die halbe Gruppe machte mit einigen Tutoren die Läden unsicher und brachte das letzte Geld unter die Leute, es wurden Mitbringsel gekauft oder Erinnerungen für einen selbst. Daneben wurde in einer lustigen Stadtrallye Bergen näher erforscht und am nächsten Morgen der Sonnenaufgang auf dem Hausberg, dem Floyen, erlebt. Es war ein anstrengender Kurztrip, aber allen hat es Spaß gemacht. 

Vor der großen Abschlusstour konnten die Schüler, je nach Wunsch, noch einmal nach Tonstad ins Schwimmbad bzw. in das Dampfbad und die Sauna, oder Alpinskifahren. Beides war lustig und entspannt. 

Jetzt steht der letzte Monat an: Die Abschlusstour, der letzte Zimmerwechsel, Klarschiff machen in den Häusern und die Vorbereitung auf zuhause. 

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